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[BuchFilmVergleich] "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Ich bin durch den Film-Trailer erst auf das Buch aufmerksam geworden, muss ich gestehen. Den fand ich so gut gemacht, dass ich den Film unbedingt sehen wollte und dafür musste ich vorher das Buch lesen. Das mache ich immer, schon fast aus Prinzip. Es ist mir in der Reihenfolge einfach lieber.
Als ich dann nach dem Buch geguckt habe, ist mir aufgefallen, dass ich es schon früher bei dem ein oder anderen Buchblogger gesehen hatte. Da hatte mich die Geschichte noch nicht interessiert. 

[BuchFilmVergleich] Die Bestimmung - Erwartungen an Teil 3 Allegiant

Bald ist es soweit. Am 17. März 2016 erscheint der erste Teil des letzten Buches der Bestimmung im Kino.

Habe dieses Wallpaper entdeckt und mag es einfach sehr!

Vorsicht! Dieser Beitrag könnte Spoiler enthalten!
Ich habe versucht so gut wie möglich spoilerfrei zu schreiben, kann es aber für Nichtkenner nicht auszuschließen!

Vorfreude ?!

Ehrlich gesagt hält sich bei mir leider die Euphorie in Grenzen. Teil 1 habe ich entgegen gefiebert und noch schnell zuvor das Buch dazu in Englisch verschlungen. Dadurch war ich leider eine Spur langsamer. An die ganzen Fraktionsbegriffe konnte man sich aber gewöhnen. Die Vorfreude zu Film 2 war ähnlich groß, doch hat es ein Loch bei mir hinterlassen.
Ich sehe dem Film zwiegespalten entgegen, die Gründe dazu folgen:


[BuchFilmVergleich] Die Tribute von Panem - The Hunger Games














Buch: 414 Seiten
Film: 136 Minuten

Meine Meinung
Nachdem der Trailer zu diesem Film hier erschien und das offizielle Anlaufdatum bekannt wurde, musste ich schnell vorher noch das Buch lesen. Das Buch war der absolute Hammer. Dystopie gehörte ab da zu meinen bevorzugten Genres.

[BuchFilmVergleich] Herr der Diebe













Buch: 391 Seiten
Film: 98 Minuten

Meine Meinung
Erst einmal muss ich loswerden wie überrascht ich von dem Film war. Es gab zwar entscheidende Änderungen, die aber mehr als gelungen bestimmte Elemente aus dem Buch aufgreifen. Was ich damit meine wird im Laufe des Vergleichs auf jeden Fall noch einmal aufgegriffen.

Der Film beginnt ja schon völlig anders wie das Buch. Hier sieht man, wie die Brüder Prosper und Bo nach Venedig flüchten und den Herrn der Diebe kennen lernen.
Im ersten Moment würden bestimmt welche denken, das ist doch überhaupt nicht dem Buch ähnlich. Ist es auch nicht. Aber so erspart man sich die späteren Erklärungen, die im Buch vorkommen, wie sie zu der Gruppe Straßenkinder gestoßen sind. Gerade deswegen kann ich mich sehr gut mit dieser Änderung anfreunden.

Bei der Tante Esther muss ich ehrlich sagen, dass mir ihr Aussehen überhaupt nicht zusagt und ich sie mir anders vorgestellt hätte. Aber wie sie gespielt wurde, das war einwandfrei. Nur, dass sie gegen Ende des Films immer noch total hinter Bo her war, was im Gegensatz zum Buch war.

Am Anfang habe ich auch Wespes Zopf vermisst, aber den hat sie später im Film dann auch gehabt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Gestaltung des Sternenverstecks im Film: Dieses wurde viel zu luxuriös dargestellt. Dabei wissen wir aus dem Buch, dass sie keinen Strom hatten und alle zusammen in einem Raum schliefen. Im Film waren sie auf verschiedene "Balkone" verteilt und jeder hatte so gesehen sein eigenes Zimmer und es war nicht so herunter gekommen, wie man es sich vorgestellt hatte.

Was ich sehr loben muss sind die Dialoge, die oftmals sehr genau übernommen worden sind und man sich wirklich so gut man konnte an das Buch gehalten hat. Echt tolle Leistung.

Die Figur Ida wird viel zu früh und als Freundin von Viktor, dem Detektiven, eingeführt. Ich habe sie mir zwar anders und ein klein wenig jünger vorgestellt, aber ansonsten hat man sie echt super getroffen.

Zusätzlich wurde mit noch viel mehr Fantasy gespielt und eingebaut, dass der kleine Bo sieht wie sich die geflügelten Löwen bewegen. Wenn Bo so alt und klein-niedlich gewesen wäre wie im Buch, dann wäre das alles echt perfekt.

Dafür war Barbarossa als kleiner Junge viel zu putzig.

Am Ende wurde man mit diesem Wahnsinns-Karrusell überrascht und mir blieb der Atem weg, einfach traumhaft schön.

Fazit
Eine echt gut gelungene Umsetzung. Ich bin selten so zufrieden mit Buchverfilmungen, aber hier haben sie echt so gut gearbeitet. Natürlich kann man immer was verbessern, aber meiner Meinung nach eine der Besten. Hat mir sehr gefallen.

[BuchFilmVergleich] Bis(s) zum Morgengrauen


Buch: 512 Seiten
Film: 117 Minuten

Unterschiede & Meine Meinung
Bei gewissen Nebenfiguren wurde ziemlich was getauscht. Da hätten wir folgende 2 Pärchen: 
- Jessica und Angela. Im Buch: Jessica - schwarze lockige Haare - hellblaues Kleid für den Ball & Angela - hellbraune Haare - rosarotes Kleid für den Ball. Kommt euch das bekannt vor und ihr fangt an zu grübeln? Dann seid ihr auf der richtigen Spur, denn genau diese Punkte wurden im Film bei den Zwei vertauscht.
- Mike und Eric. Im Buch: Mike - gutaussehend & Eric - blond, mit einem Milchbubi-Gesicht. Irgendwie hat das im Film nicht ganz gepasst, denn Eric war nicht nur schwarzhaarig und asiatischer Herkunft, sondern auch meiner Meinung nach attraktiver als Mike. Dieser sah irgendwie wie ein Milchbubi aus.

Ich fand es ziemlich enttäuschend, dass man es nicht geschafft hat solche kleine Einzelheiten im Film beizubehalten. Es war zwar nichts weltbewegendes, aber keine Unmöglichkeit für die Beibehaltung.

Als Bella eröffnet, dass sie weiß, was Edward ist, da findet es in seinem Wagen statt. Zumindest im Buch. Im Film ist sie von der Schule demonstrativ in den Wald gelaufen und hat dann das Ganze abgezogen. 

Schon im Buch fand ich diese Konfrontation nicht sonderlich einfallsreich. Allgemein kam sie viel zu schnell dahinter und dann gab es während der Auflösung überhaupt keine Reibereien, überhaupt nichts, was diese Situation ein bisschen mit Spannung erfüllt hätte. Im Film fand ich die Szene sogar noch ein bisschen schlimmer. Die gewollte Atmosphäre kam bei mir wohl überhaupt nicht an.

Allgemein hat man zwar versucht so viel wie möglich mit einzubauen und dafür mussten sie es wohl immer etwas abändern. Zum Beispiel war Bella zwar bei dieser okkulten Buchhandlung, hat sich aber im Buch nicht getraut diese zu betreten und das Buch zu kaufen, was sie im Film aber getan hat.

Dieser Film lockt allerdings wohl nur Leser und Fans dieses Buches. 

Fazit
Ich bin, was diese Buchverfilmung angeht geteilter Meinung. Ich find es gut, dass man versucht hat vieles einzubauen, aber der Film konnte mich nicht so packen wie das Buch.